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Network Intelligence wertet Log-Daten aus

EMC treibt datennahe Security weiter voran

Hopkinton (ab) – Kaum hat EMC die RSA-Akquisition unter Dach und Fach, verleibt sich der Speicherprimus für 175 Millionen Dollar Network Intelligence ein.

Der Sammler von Sicherheitsdaten wird eine Business Unit in EMCs neuer Security Division, die Ex-RSA-Boss Art Coviello führt. Ziel: Informationszentrierte Security, die nicht die Netzgrenzen abschottet, sondern die Daten selbst schützt.

Nun ergänzt EMC RSAs Krypto- und Identity-Know-how mit Technik zur Sammlung und Analyse sicherheitsrelevanter Infos (Security Information and Event Management, SIEM). Auch Novell hatte kürzlich seine Benutzerverwaltung über den Kauf von E-Security um SIEM-Funktionen erweitert. Ähnliche Ambitionen hegen IBM und CA. Insofern folgt die Akquisition einem Branchentrend.

„Network Intelligence passt zu EMC, da sie wie alle anderen SIEM-Lösungen viel Speicherplatz benötigt“, schmunzelt Cirosec-Chef Stefan Strobel. Gartner und Forrester sehen Network Intelligence im SIEM-Markt neben Novell, IBM, Netiq und CA sowie Arcsight, Intellitactics und Netforensics als führend. Die Spezialität der Company ist ein Appliance-Ansatz inklusive objektorientierter proprietärer Datenbank, der die Implementierung vereinfacht und Verarbeitung der Daten optimiert, so dass sich selbst viele Log-Infos gut analysieren lassen. Auch Managed Security Service Provider Verisign hat nun ähnlich wie Konkurrent Cybertrust einen externen Log-Management-Service gestartet.

Computer Zeitung 39/2006, netigator 02.10.06

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